Was ist selektiver Mutismus?
Selektiver Mutismus ist eine Angststörung, bei der Kinder in bestimmten sozialen Situationen konsequent schweigen, obwohl sie in anderen Kontexten (meist zu Hause) problemlos sprechen. Es ist keine bewusste Entscheidung des Kindes, sondern eine angstbedingte Blockade.
Selektiver Mutismus beginnt häufig mit dem Eintritt in den Kindergarten oder die Schule und betrifft Mädchen etwas häufiger als Knaben. Ohne Behandlung kann er sich verfestigen und die soziale und schulische Entwicklung erheblich beeinträchtigen.
Wie sieht die Behandlung aus?
Die Behandlung erfolgt schrittweise und immer im Tempo des Kindes. Druck ist kontraproduktiv. Stattdessen setze ich auf:
- Spielerische Exposition: Das Kind wird in kleinen Schritten an angstauslösende Situationen herangeführt, immer mit Spass und ohne Zwang.
- Sliding-in-Technik: Vertraute Personen werden schrittweise durch neue ersetzt, während das Kind im Gespräch bleibt.
- Elternarbeit: Eltern lernen, wie sie das Kind im Alltag unterstützen und Druck vermeiden.
- Zusammenarbeit mit Schule/Kita: Lehrpersonen und Betreuende werden einbezogen und erhalten konkrete Handlungsempfehlungen.
Jetzt Erstgespräch anfragen
Ich nehme mir Zeit, Ihr Kind und Ihre Familie wirklich kennenzulernen, auf Augenhöhe und ohne Druck.
Kontakt aufnehmen