Eltern Kind

Psychotherapie

Eltern Kind Psychotherapie

Zwangsstörungen

Was ist eine Zwangsstörung?

Menschen mit einer Zwangsstörung müssen immer wieder an etwas Bestimmtes denken (sogenannte Zwangsgedanken) und/oder bestimmte Handlungen immer wieder ausführen (sogenannte Zwangshandlungen). Meist sind die Gedanken und Handlungen unangenehm. Die meisten Personen mit Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen wissen, dass diese unsinnig sind, können sich aber häufig trotzdem nicht dagegen wehren. Eine Zwangsstörung führt in den meisten Fällen zu einem grossen Leidensdruck bei der betroffenen Person sowie in die Zwänge involvierte Personen (bei Kindern und Jugendlichen häufig die Eltern). Beispiele für Zwangsgedanken sind “Wenn ich mich auf diesen Stuhl setze, wird meine Kleidung schmutzig, und ich muss mich wieder umziehen” oder “Wenn ich etwas zufällig berühre, dann muss ich es auch mit der anderen Hand berühren”. Beispiele für Zwangshandlungen sind exzessives Händewaschen, Buchabschnitte mehrfach lesen, sehr häufiges kontrollieren von Türen, Schlössern oder Lichtschaltern.


Wie wird eine Zwangsstörung behandelt?

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine sehr wirksame Methode zur Behandlung von Zwangsstörungen. Falls ein Kind entweder noch zu jung ist, um direkt in die Behandlung miteinbezogen zu werden oder keine Therapiemotivation hat, dann kann eine Zwangsstörung dennoch sehr wirksam nach SPACE (supportlive parenting for anxious childhood emotions) behandelt werden. Für mehr Information zu SPACE kann die offizielle Webseite konsultiert werden.